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Kingdom Rush

Kingdom Rush – Riss in der Zeit – Rette das Königreich, vernichte die Horde

Das Königreich steht am Rande des Untergangs. Die Bewohner sind von Angst ergriffen, und Unruhe breitet sich wie ein Schatten aus. Die Zeitmagierin sendet unaufhaltsam neue Horden von Angreifern, die es zu besiegen gilt. Mach Dich bereit, um das Reich gemeinsam zu retten.

Die Story

Stelle Dich dem unaufhaltsamen Ansturm einer rätselhaften Zeitmagierin. Nur durch kluge Zusammenarbeit, den Einsatz mächtiger Helden, clever platzierter Türme und mutiger Krieger lässt sich das Königreich vor der vorrückenden Horde retten.

Die Spielmechanik – kurz und knapp

Das Ziel der Gruppe ist es, den Boss zu besiegen oder alle Portalkarten zu zerstören. Doch Vorsicht: Wenn zu viele Gegner die andere Seite des Tableaus erreichen, wird das Königreich überrannt, und das Spiel ist verloren.
Eine Runde in Kingdom Rush – Riss in der Zeit verläuft in mehreren Schritten, die sorgfältig geplant werden müssen. Zu Beginn wird eine neue Horde auf das Spielfeld gesetzt, gefolgt von der Auswahl und dem Ausspielen von Türmen und Heldenkarten. Danach werden die Hordenträger bekämpft und bewegt, um ihre Fortschritte zu stoppen. Am Ende der Runde werden alle Turm- und Heldenkarten zurückgenommen, und Kristalle werden verteilt, die für die nächsten Aktionen genutzt werden können.
Es bietet sich die Möglichkeit, Türme mit anderen Spielern zu tauschen: Wird ein Turm weitergegeben, wird er stärker, darf jedoch erst in der nächsten Runde genutzt werden. Diese taktische Entscheidung kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen, erfordert aber gutes Timing und Zusammenarbeit.

Kingdom Rush – Riss in der Zeit – Besonderheiten im Überblick

Wer gerne taktisch denkt, Plättchen clever legt und mit Freude Monsterwellen bekämpft, sollte sich dieses kooperative Tower-Defense-Abenteuer genauer ansehen. In Kingdom Rush – Riss in der Zeit schlüpfen die Spieler in die Rollen mutiger Helden, die aufleveln, neue Türme (alias Gadgets) kaufen und natürlich fleißig Kristalle sammeln. Anders als im gleichnamigen Videospiel steht hier das gemeinsame Tüfteln und Diskutieren im Vordergrund: Wer baut welchen Turm wo? Lohnt es sich, eine Karte an die Mitspielenden weiterzugeben?
Gerade dieser kooperative Aspekt macht Kingdom Rush so unterhaltsam – und sorgt dafür, dass das Spiel auch für Familien mit videospielaffinen Kindern ein großartiger Einstieg in die Welt moderner Brettspiele sein kann. Es handelt sich aber definitiv nicht um ein Familienspiel, da der Aufbau Zeit braucht und es viele Regeln gibt. Spielerfahrene Kinder werden damit jedoch kein Problem haben.
Das Spielmaterial ist hochwertig, insbesondere die Miniaturen sind liebevoll gestaltet und sorgen für echte Hingucker auf dem Spieltisch. Die Kampagne mit 11 abwechslungsreichen Szenarien wird nach und nach herausfordernder. Gemeinsam die Horden zurückzuschlagen, Entscheidungen zu treffen und sich mit jedem Spielzug zu verbessern, macht Kingdom Rush zu einem spannenden und gut ausbalancierten Koop-Erlebnis – nicht zu leicht, aber umso befriedigender.

Kingdom Rush – Erweiterungen

  • Kingdom Rush – Sturm der Elemente: Sturm der Elemente ist ein eigenständiges Brettspiel für 1 bis 4 Spieler, das auf dem hochgelobten System von Kingdom Rush - Riss in der Zeit aufbaut.
  • Kingdom Rush – RidZ – Gerald Helden-Erweiterung: Ein weiterer Held betritt das Königreich! Gerald tritt dem schrecklichen Yeti J.T. gegenüber.
  • Kingdom Rush – RidZ – Vez´nan Helden-Erweiterung: Ein junger Vez’nan tritt durch ein Zeitportal in eine dämonische Zukunft – und wird sofort vom gehörnten Dämon Moloch angegriffen.

Unser Fazit

Mirakulus ist bekannt für seine besonderen und fantastischen Abenteuer, wie Wonderlands Wars. Auch bei Kingdom Rush geht es bunt und Aktion geladen zur Sache. Der Aufbau der Szenarien mit den einzelnen Teilen dauert zwar einen Moment, fällt aber nicht stark ins Gewicht, da der Spaß den zeitintensiven Aufbau auf jeden Fall trumpft.
Zu dritt wird Kingdom Rush – Riss in der Zeit spürbar anspruchsvoller, denn es erfordert deutlich mehr Planung: Wer platziert welchen Turm, wo steht die Horde, und wie wird sie sich bis zum nächsten Zug bewegen? Im Spiel zu zweit hatten wir das Gefühl, dass der Austausch von Turmkarten recht locker und ohne viel Nachdenken funktionierte. Mit drei Personen wurde das spürbar taktischer – hier ist wirklich gutes Teamwork und Mitdenken gefragt. Es bleibt konstant spannend und hat viel Spaß gemacht.
Portale – uff. Bei der ersten Runde eine böse Überraschung, da nachdem Beschießen eines Portals der Turm zerstört wird (auch können nur bestimmte Türme auf Portale schießen). Bei mehreren Portalen und nicht genug Kristallen zum Nachkaufen wurden wir vor allem in den ersten Runden häufiger von der Horde überrannt. Die Lernkurve ist jedoch steil und nach ein paar Proberunden hatten wir den Dreh raus. Am besten gefallen hat uns, dass jede neue Runde wieder neue Schwierigkeiten hatte und man die Erfahrung aus den vorherigen Spielrunden nutzen konnte.
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